Mädchensprechstunde

In der Pubertät haben viele Mädchen Fragen zu ihrer körperlichen Entwicklung,  zu Problemen mit der Periode,  zu Sexualität und Verhütung.

Junge  Mädchen möchten spontan in die Praxis kommen, deswegen bieten wir jeden Donnerstag von 16 - 17 Uhr   eine Sprechstunde ohne Terminvereinbarung  an.  Selbstverständlich können aber auch Termine  ausgemacht werden.

Allein, mit Freund oder Freundin, natürlich auch mit Mutter oder Vater kann eine Beratung stattfinden. Eine Untersuchung kann, wenn nicht gleich gewünscht, auch an einem späteren Termin erfolgen.

Ich berate zu allen Themen und keine Frage muss peinlich erscheinen.

Natürlich gilt für das Gespräch zwischen Arzt und Patientin, auch wenn sie minderjährig ist, prinzipiell die ärztliche Schweigepflicht.  Es wird auch  über sexuell übertragbare Erkrankungen und ihre Verhütung, z. B. durch Impfungen oder durch Benutzung von Kondomen gesprochen.

Ein Schwerpunkt in der Mädchensprechstunde ist  die  Beratung  über die  Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs,  welcher durch HP-Viren ( Humane Papilloma Viren ) verursacht wird,  da die Impfung im Alter von 12-17 Jahren durchgeführt werden sollte.  Die Impfung  wird weltweit durchgeführt und empfohlen.  Sie schützt vor 2 Viren der Hochrisikogruppe  ( Typ 16 und 18 )   und 2 Viren der Niedrigrisikogruppe  ( Typ 6 und 11 ).

Die beiden Hochrisikoviren Typ 16 und 18 verursachen 71% aller Krebserkrankungen am Gebärmutterhals, aber auch Krebs an der Scheide und Scham.  Die Niedrigrisikoviren  Typ 6 und 11 verursachen Genitalwarzen

Die Impfung wird allgemein gut vertragen und hat nicht mehr Nebenwirkungen als andere Impfungen. Es wird 3 x geimpft: zwischen 1 .und 2. Impfung mindestens 4 Wochen Abstand, zwischen 2. und 3. Impfung mindestens 3 Monate Abstand.

Danach besteht  ein durch Studien nachgewiesener 100% Schutz gegen die geimpften Viren.

Es gibt momentan keine Impfung, die gegen alle HP-Hochrisikoviren wirkt.