Libidoprobleme

Probleme mit der Sexualität können bereits junge Mädchen betreffen. Durch Darstellungen in den Medien entsteht ein hoher Erwartungsdruck.  Sexualität wird oft mit Leistung verbunden. Dadurch kommt es zu körperlichen Veränderungen. Die Scheide wird  nicht  ausreichend feucht, es schmerzt beim Verkehr oder es kommt  nicht  zum Orgasmus. Dies kann zu Versagensängsten und zu Minderwertigkeitsgefühlen führen. Durch Negativerfahrungen nimmt  unter Umständen auch das  Verlangen nach Sexualität ab.

Libidoprobleme  treten aber auch gerade nach Schwangerschaften auf. Manchmal sind es die hormonellen Veränderungen durch die Geburt und  infolge des Stillens, manchmal die Überlastung durch die Betreuung eines Säuglings  oder Kleinkindes. Manche Paare haben bis zu 2 Jahren nach der Geburt ihres Kindes keinen Sex.

Nachlassende Libido findet sich in vielen lang bestehenden Partnerschaften, aber auch mit Einsetzen der Wechseljahre.  Hormone können unter Umständen helfen, die Libido zu erhalten.
In höherem Lebensalter führen  eine trockene Scheide und damit verbundene Schmerzen beim Verkehr  oft dazu,  dass dieser gar nicht mehr stattfindet. Eine lokale Therapie mit  Salben und  Zäpfchen, die Hormone oder nur pflegende Wirkstoffe enthalten, kann sehr gut helfen.